Der Garten: Permakultur- und Waldgartenprojekt

Diese Seite dient gleichzeitig als Blog über das Gartenprojekt. Dabei werden die neusten Beiträge immer direkt unter dem Eingangsbeitrag angezeigt, die älteren dann chronologisch nach unten fortsetzend. Wer von den ersten Beiträgen chronologisch zu den neusten lesen möchte, muss die Seite dafür also von unten nach oben lesen :-)

Seminarangebot:                                                                                                                                                                                              Donnerstag, 22.12.2022

Das „Eulenblick“ Permakultur - Waldgarten Arbeitsseminar.

Hinter unserm Seminarhaus „Der Eulenblick“ soll ein Waldgarten entstehen. Dies ist ein Projekt, welches auf einige Jahre angelegt ist und von Projektgruppen, Gästen und Besuchern des „Eulenblick“ mitgestaltet werden kann. Dafür möchte ich eine Reihe von Arbeitsseminaren anbieten, in denen es um gemeinsames Arbeiten und Lernen bei der Gestaltung des Gartens geht. Die Themen werden sein: „Gartengrundgestaltung“, „Pflanzen Säen Pflegen“ sowie „Pflegen, Ernten, Konservieren“ Es können bis zu 11 Menschen teilnehmen.

Zum Seminar- und Gästehaus „Der Eulenblick“ und zu den Arbeitsseminaren ist grundsätzlich zu sagen, dass wir dieses Projekt ohne persönliche finanzielle Gewinn-Interessen betreiben. Sinn und Zweck des „Eulenblick“ als Lern- und Seminarraumangebot für Seminaranbietende und Teams ist, einen Raum für Gemeinschaft, Lernen und gute Energien für Menschen zu schaffen. Dies gilt auch für unsere eigenen Seminar- und Workshopangebote. Die finanziellen Einnahmen fließen komplett in unseren privaten Spendenfundus, aus dem wir laufend gemeinnützige Organisationen aus verschiedenen Bereichen mit Spenden unterstützen. Welche Organisationen unterstützt werden kann auf unserer Website www. dereulenblick.de nachgelesen werden. Die für die Arbeitsseminare geleistete Arbeit und Unkostenbeiträge der Teilnehmenden kommen also nicht uns privat zugute, sondern verbleiben in dem Projekt. Es gibt keinen privaten Profit.

Sowohl die Gestaltung der Arbeitsseminare als auch des Waldgartens sind bisher alles nur Pläne und Ideen, welche ich entwickelt habe, die aber keineswegs bindend sind. Jede andere gute Inspiration und Idee von Mitmachenden ist willkommen und kann zu Planänderungen führen.

Bei den Arbeitsseminaren sollen alle Teilnehmenden ihrer Individualität entsprechen Raum finden und mitgestalten, in dem Ruhe, innere Einkehr, freundlich-konstruktiver Austausch mit anderen, Gemeinschaft, Lernen und kontemplatives Arbeiten stattfinden. Die Arbeit am Garten soll prozessorientiert und ergebnisorientiert sein, der Weg ist Teil des Zieles.

Zunächst soll es im Winter und sehr frühen Frühjahr erste Arbeitsseminare „Schaffung und Grundgestaltung“ des Waldgartens geben. Hier werden erste Grundlagen für den späteren Garten geschaffen: Wege anlegen, Beete anlegen, Hochbeete bauen und anlegen, Sträucher und Bäume pflanzen, Baumschnitt. Diese Arbeitsseminare „Schaffung und Grundgestaltung“ wird es dann weiterhin immer wieder geben um den Garten weiter auszubauen und zu gestalten. Teilnehmende der Grundgestaltungsseminare werden bei der Platzvergabe für die Folgearbeitsseminare „Pflanzen Säen Pflegen“ und „Pflegen, Ernten, Konservieren“ bevorzugt und erhalten dann dort 10% Rabatt.

Für Menschen, welche gerne kontinuierlich am Waldgartenprojekt teilnehmen und öfter wiederkommen möchten, weil sie vielleicht zu Hause diese Möglichkeit nicht haben oder sich öfters eine Auszeit gönnen möchten, gibt es auch die Möglichkeit, kleine Bereiche des Gartens nach eigenem Gutdünken zu bewirtschaften.

Grundgestaltung des Gartens:

Wege anlegen: Die Wege im Garten sollen nicht befestigt werden, aber auch nicht einfach Trampelpfade sein. Da ich bisher auch nicht die Anschaffung eines eigenen Häckslers oder den Kauf von Hackschnitzeln plane, ist meine derzeitiger Plan. Die Wege mit altem Streu aus unseren Schafställen und Laub zu legen. Möglicherweise auch mit Häckselgut aus dem Häcksler vom Nachbarn.

Beete anlegen: Bodenbeete sollen zunächst mit Mist aus den Schafställen bedeckt werden, damit die Grassode erstickt und sich Würmer ansiedeln können. In einem zweiten Arbeitsschritt plane ich dann, den Mist von den Beeten zu harken, den Boden schonend lockern um die Wurzeln des erstickten Grases und der Beikräuter herauszulesen und danach den Mist oberflächlich einarbeiten und die Beete mit altem Streu aus den Schafställen und Laub abdecken.

Bäume und Sträucher Pflanzen: Es gibt eine Menge Baumsamen (Eicheln, Kastanien, Nüsse) welche unterschiedlich in Boden und/oder Gefäße eingebracht und als Keimlinge angezogen werden sollen. Bereits vorhandene oder gekaufte Jungpflanzen sollen gepflanzt und der Boden dazu passend zubereitet werden.

Hochbeete bauen: Verschiedene pflege- und ernteintensive Gemüse (z.B. Salate, Karotten, etc.) plane ich in Hochbeeten zu pflanzen, um auch Menschen, welche nicht mehr gut am Boden arbeiten können Erdarbeit zu ermöglichen. Dazu sollen aus vorhandenen alten Brettern des sanierten Hauses Kästen gebaut und diese mit alten Folien von innen ausgekleidet werden. Dann werden sie mit gut gemischter Biomasse (Laub, kleine Äste, Grasschnitt, Mist, Heu etc.) gefüllt und mit einer Kompostschicht und einer Schutzschicht bedeckt und bepflanzt. Die Hochbeete können auch mit Klarsichtfolie als Anziehkästen und Treibhäuser benutzt werden.

Bäume zurückschneiden: Einige der vorhandenen alten Obstbäume müssen fachgerecht beschnitten werden.

Die Ausgangslage:                                                                                                                                                                                            Donnerstag, 8.12.2022

Hinter unserem Seminarhaus „Der Eulenblick“ soll ein Waldgarten entstehen. Dies ist ein Projekt, welches auf einige Jahre angelegt ist und von Projektgruppen, Gästen und Besuchern des „Eulenblick“ mitgestaltet werden soll. Ich versuche hier, mit Bildern und einer Lageskizze den gegenwärtigen Zustand des Grundstückes darzulegen und würde mich über jede Art der konstruktiven Resonanz sehr freuen :-)

Ich habe das Grundstück von ca.1600qm gedanklich in ein Nordstück ca. 700qm, ein Südstück ca. 900qm und ein Teichstück geteilt. Der Grundwasserteich ist mit einem Staketenzaun eingezäunt und gehört nicht zum Garten. Der Boden ist schwarzer Sand mit einer Bodenwertzahl von ca. 20, die letzten 10 Jahre haben hier gelegentlich Schafe und Pferde geweidet. Der Bestand der Obstbäume auf dem Nordstück ist alt und etwas verwildert, auf dem Südstück sind die Obstbäume zwischen 5 und 20 Jahre alt. Die Fichten, Nordmann-Tannen und Birken sind 20 – 40 Jahre alt. Die Remise im Norden steht mit der Rückwand und einem abfallenden Pultdach zum Garten hin.

In Anbetracht des Bodens und des Klimas hier müsste der Garten so angelegt werden, dass zumindest für die ersten Jahre eine Bewässerung von der Remise aus mit einem ein-zölligen 50m Schlauch möglich ist. Deshalb habe ich einen Eingang am östlichen und westlichen Ende der Remise angedacht. Weitere Eingänge von Westen und Süden her wären praktisch. Der Staketenzaun um den Teich herum dient teilweise als westliche Begrenzung des Gartens. An der Ostseite steht ein durchgehender Maschendrahtzaun und Wildzaun zu den Nachbargrundstücken. Der Garten muss eventuell ganz umzäunt werden um ihn vor Wildfraß zu schützen.